Schon lange bevor es Lead the Tide gab, haben mich Fragen begleitet:
Was gibt uns Sicherheit?
Was trägt uns durch Krisen und Veränderungen?
Warum verlieren wir manchmal den Kontakt zu uns selbst?
Und wie finden wir wieder nach Hause?
Diese Fragen haben mich zunächst als Mensch interessiert.
Sie haben mich in die Bildungsarbeit geführt.
In eine jahrzehntelange Auseinandersetzung mit Yoga, Meditation, Sound Healing und dem Nervensystem.
Und schließlich zu einer Arbeit, die all diese Erfahrungen miteinander verbindet.
Über viele Jahre hinweg hatte ich das Gefühl, dem Leben gewachsen zu sein.
Nicht, weil alles immer leicht war.
Sondern weil ich gelernt hatte, Verantwortung zu übernehmen, Herausforderungen zu bewältigen und mich auf mich selbst verlassen zu können.
Dann gab es Erfahrungen in meinem Leben, die sich nicht mit Willenskraft, Disziplin oder Leistung lösen ließen.
Eine schwere Erkrankung der Halswirbelsäule, Long Covid, Depression und eine frühe Perimenopause haben mich mit einer Frage konfrontiert, auf die ich lange keine Antwort hatte:
Was passiert, wenn das, was mich bisher getragen hat, nicht mehr dieselbe Sicherheit gibt?
Zum ersten Mal ging es nicht mehr darum, noch stärker oder noch disziplinierter zu werden.
Es ging darum, neu zu verstehen, was Sicherheit, Identität und Selbstwert für mich bedeuten.
Ich musste nicht erst neue Fähigkeiten erlernen.
Aber ich musste lernen, die Fähigkeiten, Erfahrungen und Ausbildungen, die ich über viele Jahre erworben hatte, auf eine neue Weise miteinander zu verbinden.
Zu einem Weg zurück in eine tiefe Verbindung mit mir selbst.
So entstand Lead the Tide.
Nicht als Methode. Sondern als Haltung.
Die Überzeugung, dass die Perimenopause weit mehr ist als eine hormonelle Veränderung.
Und dass Frauen in dieser Lebensphase nicht nur Wissen über Hormone oder Symptome brauchen.
Sondern einen Raum, in dem Körper, Nervensystem, Emotionen, Identität und das, was sie im Innersten ausmacht, gemeinsam betrachtet werden dürfen.
Heute fließt all das in meine Begleitung ein.
Meine Erfahrung in der Bildungsarbeit.
Eine jahrzehntelange Auseinandersetzung mit Yoga, Meditation, Sound Healing und dem Nervensystem.
Die Entwicklung und Leitung von Women Circles.
Die Konzeption und Durchführung von Fortbildungen zur Burnoutprävention für Lehrkräfte.
Und schließlich meine Spezialisierung auf die Begleitung von Frauen in der Perimenopause.
Heute verbinde ich all diese Erfahrungen in einem ganzheitlichen Ansatz.
Einem Ansatz, der den Körper nicht vom Nervensystem trennt.
Das Nervensystem nicht von unseren Emotionen.
Und unsere Emotionen nicht von Identität, Selbstwert und dem, was uns im Innersten trägt.
Denn ich glaube, dass nachhaltige Veränderung dort entsteht, wo wir den ganzen Menschen in den Blick nehmen.